Vor uns stehende Aufgaben möchte ich kurz skizzieren: Ältere Menschen haben zum Teil andere Bedürfnisse als junge Menschen oder Familien. Mir ist wichtig, dass möglichst viele in ihrem vertrauten Umfeld alt werden können. Dazu müssen wir Dienstleistungen und Infrastruktur anpassen – und zwar schneller als bisher. Dabei müssen wir auf eine nachhaltige Finanzpolitik achten und gleichzeitig Investitionsstaus vermeiden.

Ins Blickfeld zu nehmen haben wir neben Beratungs-, Freizeit-, Kultur- und Nachbarschaftsangeboten ebenso das Thema Barrierefreiheit und innovative sowie altersgerechte Wohn- bzw. Versorgungsmodelle. Wir brauchen mehr sozialen und für Familien bezahlbaren Wohnraum.

Die Kinderbetreuungsmöglichkeiten müssen wir noch flexibler gestalten und ausweiten.
Neben der Sanierung und dem Umbau oder Teilneubau des Bildungszentrums widmen wir uns den Hortgruppen und Grundschulstandorten; dabei haben wir im Blick, dass sich neben pädagogischen Konzepten auch die Lebensmodelle der Eltern verändern.

Wichtig ist mir dabei, die Zeit, Probleme und Lösungswege in Ruhe zu durchdenken und mich mit dem Gemeinderat, der Bürgerschaft, den Rathausmitarbeitern und externen Experten zu beraten. In der heutigen, schnelllebigen Zeit plädiere ich dafür, sich Zeit zu nehmen, um Alternativen sorgfältig abzuwägen und zu entscheiden („Gut Ding will Weile haben“). Damit wir so planen und handeln, wie es für die Gemeinde am besten ist.